Die Gruppe der auf halber Strecke zwischen den Shetland-Inseln - auf 62º 24´ nördlicher Breite - im Nordatlantik gelegenen 18 Färöer-Inseln (17 davon bewohnt, dazu mehrere Schären) ist 575 km von der norwegischen Küste und 1333 km von Kopenhagen entfernt.
Die Inseln, vulkanischem Ursprungs, sind die zusammen 1400 km² messenden, aus dem Meer ragenden Spitzen eines Basaltmassivs, das wahrscheinlich vor Millionen von Jahren Island mit Schottland verbunden hat. Dieser schwarze oder graue Basalt, Eruptivgestein aus dem Tertiär, das mit rotem Tuff ebenfalls vulkanischen Ursprungs durchsetzt ist, verleiht den Inseln ihr charakteristisches Aussehen. Die Bergkämme verlaufen von Nordwest nach Südost. Pyramidenförmige Massive mit zum Teil sanft ansteigenden, grasbewachsenen Hängen, zum Teil aber auch völlig vegetationslos, fallen zum Atlantik hin in steilen Klippen ab, die Felsküsten mit tief eingeschnittenen Fjorden bilden. Im Durchschnitt sind sie 400 m hoch, stellenweise jedoch auch 800 bis 900 m.
Das durch die Breitenlage beeinflußte Klima ist infolge eines Golfstromarmes, der hier entlangfließt, sehr gemäßigt. Heftige Stürme sind zwar keine Seltenheit, doch klirrende Kälte ist so gut wie unbekannt. Allerdings fallen dort hohe Niederschläge (jährlich 280 Regentage mit 1200 bis 1700 mm Niederschlag). Aufgrund des ozeanischen Klimas sind die Sommer kühl (11 ºC), die Winter relativ mild (3 ºC). Der Einfluß des Golfstromes bewirkt, daß sich die Temperaturen des Meerwassers im Sommer und im Winter nur wenig unterscheiden; das Meer bleibt immer eisfrei. Auch auf den Färöern gibt es jene faszinierenden nordischen "weißen Nächte".
Die Vegetation ist trotz aller Anstrengungen dürftig - die Schafe weiden alles ab. Der bescheidene Kartoffel- und Rübenanbau reicht nicht aus, um den eigenen Bedarf zu decken, doch das Gras, dessen Grün hier besonders intensiv ist, verleiht den Inseln eine bezaubernde Frische.
Wiesen, Moore und Heide bestimmen das Landschaftsbild. Bäume und Sträucher gibt es nur auf einigen wenigen Anpflanzungen. Zum natürlichen Tierbestand der Inseln gehören Vögel, Fische, Seehunde und Wale. Viele Vögel leben auf Felsen.
Wie die Orkney-Inseln, die Hebriden und Island, gehörten auch die Färöer-Inseln, die im 6. Jahrhundert von irischen Mönchen christianisiert, seit dem 7. Jahrhundert von Kelten besiedelt und im 9.Jahrhundert von norwegischen Wikingern kolonisiert wurden, seit 1035 zum norwegischen Königreich. Als Norwegen 1380 im Rahmen der Kalmarer Union unter dänische Herrschaft geriet, ereilte die norwegischen Besitzungen das gleiche Schicksal. Damals gab es hier bereits ein "Lagting", das mit dem isländischen "Thingvellir" zu den ältesten Parlamenten Europas gehört. Das im Jahr 900 gegründete Parlament wurde 1816 abgeschafft, zwei Jahre nachdem Norwegen durch den Kieler Vertrag zu einer schwedischen Provinz geworden war (Auflösung der Union zwischen Norwegen und Dänemark); die Färöer waren dänisch geblieben. Das Lagting wurde 1851 wieder eingesetzt, und heute entsendet die Inselgruppe zwei Abgeordnete in das Kopenhagener Parlament.
Während des Zweiten Weltkrieges waren die Färöer von Dänemark abgeschnitten und verwalteten sich selbst; auf den färöischen Schiffen wehte ihre rot-blau-weiße Flagge. Zu der Zeit waren sie von britischen Truppen besetzt. Bei den Lagting-Wahlen im Herbst 1945 erhielt die Volkspartei, die eine gemeinsame Außenpolitik mit Dänemark anstrebte, elf Sitze; die Unionspartei, die sich für eine engere Bindung an Dänemark aussprach, brachte es auf sechs Sitze; ebenfalls sechs Sitze erhielt die sozialdemokratische Partei, welche die Autonomie, ein eigenes Parlament sowie die Anerkennung der färöischen Sprache und der färöischen Flagge gefordert hatte.
Am 27. Mai 1948 wurde eine Teilautonomie proklamiert (Status eines autonomen Landes unter der dänischen Krone). Die gesetzgebende Gewalt des Lagting bezieht sich danach im wesentlichen auf wirtschaftliche Fragen. Das Lagting, das sich aus gewählten Abgeordneten zusammensetzt, ist als Verwaltungsorgan (unter der Leitung eines "Lagtingsmand") mit der Verwaltung der Inseln beauftragt. Die vollziehende Gewalt liegt bei der Regierung (Landsstyret), deren Mitglieder vom Parlament ernannt werden. Was jedoch die Außenpolitik (mit Verteidigung), die Gerichtsbarkeit und die Rechtsprechung, Sozialfürsorge, Kultur und Unterricht betrifft, so ist hierfür weiterhin die Regierung in Kopenhagen zuständig. Der oberste dänische Regierungsbeamte auf den Inseln ist der "Rigsombudsmand", d. h. der Königliche Komissar in Tórshavn. Die Färöer entsenden zwei Abgeordnete in das dänische Parlament.
Seit dem 1. April 1976 verfügen die Färöer über eine selbständige Postverwaltung, die eigene Briefmarken herausgibt. Die Färöer haben auch ein eigenes Wappen und eine eigene Flagge. Der Europäischen Union gehören sie nicht an.
Die färöische Sprache gehört zur nordgermanischen Sprachgruppe. Das Färöische hat sehr viel Ähnlichkeit mit den westnorwegischen Dialekten, doch in bezug auf Deklination und Konjugation ist es archaischer. Es stellt eine Art Verbindungsglied zwischen dem Westnorwegischen und der isländischen Sprache dar. Dänisch wurde im Zuge der Reformation eingeführt. Nur wenige alte Dokumente (einige Runeninschriften und einige Pergamenturkunden) sind bis in unsere Zeit erhalten. Geblieben aber ist die mündliche Überlieferung, die sich in zahlreichen Balladen ausdrückt. Diese werden, wie schon im Mittelalter, gesungen, getanzt und gespielt.
Mitte des 19. Jahrhundert haben Sprachforscher - insbesondere Pastor V. U. Hammershaimb - die Lieder und Sagen dieser Inselgruppe gesammelt und anhand dieses Materials die Schriftsprache geschaffen, die heute in den Schulen gelehrt wird. Im Verhältnis zu der geringen Bevölkerungszahl ist die färöische Literatur ausgesprochen umfangreich. Von den zeitgenössischen Autoren, deren Werke in mehrere Sprachen übersetzt wurden, seien vor allem Jørgen Frantz Jørgensen, William Heinesen und Richard B. Thomsen genannt.
Inzwischen gibt es an der Kopenhagener Universität einen Lehrstuhl für Färöisch. In färöischer Sprache erscheinen regelmäßig einige Zeitungen und Illustrierte, und jährlich werden in dieser Spracha 50 Buchtitel produziert.
Viehzucht. Von den Schafen, die hier gezüchtet werden, haben die Färöer-Inseln ihren Namen - "fær" oder "før" bedeutet Schaf. Die Schafzucht (70000 Tiere) gewinnt ständig an Bedeutung, sowohl für die Ernährung als auch für die Bekleidungsindustrie und das berühmte Kunsthandwerk.
Fischfang. Die Hochseefischerei ist heute der wichtigste Faktor der färöischen Wirtschaft. Doch immer seltener werden die typischen langen und spitz zulaufenden Fischerboote, die direkt von den Wikingerschiffen "abstammen", denn heutzutage verwendet man zum größten Teil mit Schleppernetzen ausgerüstete große Fangschiffe, und die rationellen und mechanischen Methoden zielen auf eine ständige Leistungssteigerung hin. Die färöische Fangflotte gehört zu den modernsten der Welt. Fanggründe sind die Gewässer um Island, Grönland, Neufundland und die Bäreninsel in der Barents-See.
Im Laufe der letzten 30 Jahre hat der Fischfang auch eine Fischverarbeitungsindustrie nach sich gezogen, die ständig neue Arbeitsplätze für die Inselbewohner schafft; der größte Teil der 44000 Menschen zählenden Bevölkerung lebt so vom Fischfang und vom Export der Fischprodukte; während der letzten Jahre sind 16 fischverarbeitende Fabriken entstanden. Zu den wichtigsten Abnahmeländern gehören u. a. Griechenland, Italien, Spanien und sogar Brasilien. Ein Teil der Bevölkerung arbeitet ferner in Schiffswerften und Spinnereien.
Vorsicht und Respekt sind geboten, wenn man sich den Färöern nähert. Hohe, senkrecht abfallende Klippen, windgepeitschte Plateaus hoch über den weißen Schaumkronen des Ozeans, unergründliche, geheimnisvolle Grotten und eine - wie de Nordländer sagen - "dramatische" Landschaft lassen gleich bei der Ankunft erkennen, wie schwer das Leben ist in diesem gleichsam geduckt im Schutz der Küste stehenden oder zäh an die Hänge unwirtlicher Klippen geklammerten Häuser. Das typische "Bygd" besteht gewöhnlich aus einer Gruppe von fünf bis sechs Häusern - manchmal sind es bis zu dreißig -, deren farbenfrohe Anstriche eine heitere Note in die Grau- und Schwarztöne des Basaltgesteins und die lange Dunkelheit des Winters bringen.
Hier gibt es auch einen Laden, in dem man sowohl alle handelsüblichen Plastikartikel als auch Konserven, Hausschuhe, Werkzeug, Stockfisch, dänische Salami, amerikanischen Obstsaft und die berühmten Strickwaren erstehen kann; hier trifft man sich auch zu einem kleinen Schwatz.
Allerdings hat der Bau der fischverarbeitenden Fabriken und einiger Werften sowie eine umfangreiche Baukampagne zu einer überaus starken Entvölkerung der im Innern der Inseln gelegenen Dörfern geführt. Heue befürchten die Färinger, es könne in den wenigen Städten bzw. großen Ortschaften zu einer zu vollständigen Bevölkerungskonzentration kommen, wodurch das Binnenland naturgemäß stark in Mitleidenschaft gezogen würde. Bereits jetzt gibt es dort Dörfer, die vollständig verlassen sind.
Auf den Färöern findet der Reisende keine Idylle im nordischen Sinn des Wortes; dazu ist die Landschaft zu herb. Und doch ist diese Landschaft ungemein reizvoll, schön und oft großartig. Man ist versucht, die Herbheit der Natur als ein Echo des Innenlebens der Bewohner, das immer noch von besonderen Ehrbegriffen geprägt ist, zu begreifen.
Die "große Liebe" der Färinger gilt dem Volkstanz. Diese Liebe der Inselbewohner aller Altersgruppen zu ihrem Volkstänzen, insbesondere dem Kædedans, wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit sichtbar. Allerdings tantz die Inseljugend, wenn sie unter sich ist, auch nach Popmusik und anderen modernen Tanzrythmen.
Mit dem Flugzeug
Atlantic Airways (FAR)
Kopenhagen - Vágar, 2½ Stunden (1-2mal täglich, ganzjährig)
Aarhus - Vágar (1-2mal wöchentlich, ganzjährig)
Billund - Vágar (1-2mal wöchentlich, ganzjährig)
Maersk Air (DEN)
Kopenhagen - Vágar 2½ Stunden (1mal täglich, April-Oktober)
Billund - Vágar (5mal wöchentlich, April-Oktober)
Hierzu muß gesagt werden, daß wegen der schwierigen Wetterbedingungen die planmäßigen Flugzeiten manchmal nicht eingehalten werden können.
Mit dem Schiff (Autofähre)
Smyril-Line (FAR) mit Fährschiff Norrøna
Hanstholm (DEN) - Tórshavn: Fahrzeit 35 Std. / einmal wöchentlich (Mai - Anfang September)
Zudem besteht auch die Möglichkeit, von den Shetland-Inseln, Bergen (NOR) oder von Seyðisfjørður (ISL) aus nach Tórshavn überzusetzen.
Zahlreiche Dörfer und Städte an den Küsten der einzelnen Inseln werden regelmäßig von Postschiffen angelaufen. Für den Touristen bietet sich hier eine einmalige Möglichkeit, die Färöer in ihrer ganzen Ausdehnung und die dort lebenden Menschen kennenzulernen, denn auf diese Weise gelangt er von Insel zu Insel, von Gasthof zu Gasthof.
Fisch und Lammfleisch sind die Grundbestandteile der Küche dieser Inseln, hinzu kommen verschiedene Sorten von Wildgeflügel. Frischer Fisch schmeckt ausgezeichnet, Stockfisch ist nicht jedermanns Sache. Höchstwahrscheinlich wird man auch Gelegenheit haben, ein Walsteak zu essen. Fleisch wird manchmal gebraten, doch meist gekocht oder getrocknet. Das Wort "Rast" bedeutet, daß es sich um ein getrocknetes Produkt handelt.
Die Bestimmungen in bezug auf Alkohol sind sehr streng, und es wird empfohlen, in der Öffentlichkeit keinen Alkohol zu trinken. Bier, von Wein und Whisky ganz zu schweigen, ist nicht in Geschäften erhältlich, nur Leichtbier wird verkauft. Wer auf seinen Whisky nicht verzichten kann, muß ihn im voraus entweder auf dem Schiff oder im Flugzeug kaufen.
Ein oder zwei dicke Pullover, ein Regenmantel, Stiefel und festes Schuhwerk sind unbedingt erforderlich.
In erster Linie werden hier Forellen geangelt. Was die "Jagd" betrifft, so findet sie ebenfalls auf dem Meer statt. Beim Verkehrsverein in Tórshavn erhält man die nötigen Ausweise.
Die Färöer haben eigene Banknoten (nur Papiergeld), doch kann auch mit dänischem Geld bezahlt werden. Die Preise sind ungefähr die gleichen wie in Dänemark und es besteht ein festes zwischen der Färöischen Krone und der dänischen ein festes Wechselverhältnis von 1:1.
Im Umlauf sind Banknoten zu 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Kronen sowie dänische Münzen zu 1, 5 und 10 Kronen sowie 5, 10 und 25 Øre. (1 dkr entspricht etwa 0,14 Euro, 1 Euro sind etwa 7,4 dkr)
Die Färöer haben die Westeuropäische Sommerzeit (Greenwich Mean Time, GMT = MEZ - 1 Std.)
Auf den Färöern wird der 29. Juli (Olafstag) als Nationalfeiertag begangen.
In den Städten und größeren Ortschaften gibt es inzwischen einige Hotels, die zwar nicht luxuriös, doch zum Teil recht komfortabel sind. Außerdem findet man auch einige gute Gasthäuser, die Zimmer vermieten. Hinzu kommen noch etliche private Unterkünfte.
Auskünfte über alle möglichen Unterkünfte erteilen folgende Agenturen:
Tora Turist Traffic
Niels Finsensgøta, PO Box 3012,
FR-110 Tórshavn
Tel.: 315505, Fax: 315667
Nordica, Handilskjarnin
PO Box 1159
FR-110 Tórshavn
Tel.: 310809, Fax: 310886
Unterkunftsmöglichkeiten (Preise pro Doppelzimmer mit Frühstück/Tag)
Sehr gute Hotels (400-1000 Fkr.)
"Hotel Føroyar", Tórshavn/Streymoy
"Hotel Hafnia", Tórshavn/Streymoy
Gute Hotels (400-1000 Fkr.)
"Sjómansheim" Tórshavn/Streymoy
"Hotel Vágar", Sørvágur/Vágar
"Hotel Eiði", Eiði/Eysturoy
"Hotel Norð", Viðareiði/Viðoy
"Hotel Øravík", Øravík/Suðuroy
Gästehäuser (250-350 Fkr.)
Die Gästehäuser sind zwar einfacher ausgestattet, besitzen teilweise ein Etagenbad und keine gesonderten Aufenthaltsräume, trotzdem sind die Übergänge zwischen Hotels und Gästehäusern fließend, wobei die Gästehäuser aber in der Regel mit weniger Betten ausgestattet sind.
Seemannsheime (400-600 Fkr.)
Die Seemannsheime liegen etwa auf dem gleichen Niveau wie die kleineren Hotels. Sie befinden sich in Klaksvík und Runavík. Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet.
Jugendherbergen und Schlafsackunterkünfte (100 Fkr./Person ohne Frühstück)
Diese Unterkunftsmöglichkeit ist aufgrund des geringen Preisniveaus sehr beliebt. Hierbei ist allerdings ein eigener Schlafsack erforderlich. Gästeküche, Aufenthaltsräume und Duschen sind bei allen Herbergen vorhanden.
Ferienwohnungen und -häuser (400-700 Fkr. insgesamt)
Hierbei handelt es sich um ehemalige Wohnhäuser, Ferienhäuser oder abgeteilte Wohnungen, die von den einheimischen Familien an die Urlauber vermietet werden. Eine eingerichtete Küche und Bad sind Standard. Mit mehr als zwei Personen ist diese Möglichkeit oft preiswerter zu beziehen als manche Gästehäuser.
Privatunterkunft (400 Fkr.)
Diese Unterkünfte sind eine gute Gelegenheit mehr über das Alltagsleben auf den Färöern zu erfahren. Vor allem in Tórshavn und einigen anderen städtischen Orten werden diese Privatzimmer angeboten
Campingplätze (40 Fkr./Person)
Camping ist auf den Inseln zwar erlaubt, jedoch gibt es nur einen offiziellen Campingplatz, welcher sich in Tórshavn befindet. Das Duschen ist dort kostenlos, Campingbusbesitzer haben dazu noch die Möglichkeit, Strom zu beziehen. Eine weitere Möglichkeit ist das Pfadfinderlager in Selatrað/Eysturoy. Auch einige Hotels und Jugendherbergen sind auf Camper eingerichtet, die Sanitäranlagen, Küche und Aufenthaltsräume können dort mitbenutzt werden. Zu empfehlen sind das "Hotel Eiði" in Eiði/Eysturoy und die Jugendherberge in Øravík/Suðuroy. Alle Campingmöglichkeiten sind auf einem Faltblatt der Tourist Information verzeichnet.
Die färöische Tagespresse gliedert sich in 5 verschiedene Zeitungen, welche eine Gesamtauflage von 25000 Exemplaren erreichen. Die,größte Zeitung mit 12000 Exemplaren ist "Dimmalætting", welche der Unionspartei nahe steht. Sie erscheint 5mal pro Woche und ist das wichtigste Anzeigenblatt. Die zweitgrößte Zeitung ist mit 7000 Exemplaren "Sosialurin", eine den Sozialdemokraten nahestehende Tageszeitung. Daneben gibt es noch drei weitere, mit geringer Auflage erscheinende Zeitungen. Aber es werden sowohl dänische als auch ausländische Blätter täglich eingeflogen, welche meistens am Nachmittag erhältlich
sind.
Auf den Färöern gibt es auch einen Radiosender, der allerdings nur in der Landessprache sendet, abgesehen von einer im Sommer täglich um 8.30 Uhr ausgestrahlten englischsprachigen Nachrichtensendung mit einem Wetterbericht für die Besucher. Zu empfangen ist das Radio "Útvarp Føroya" auf MW 531 Khz.
Seit 1984 ist auch eine Fernsehstation vorhanden. "Sjónvarp Føroya" sendet Eigenproduktionen wie Nachrichten-, Sport- und Kultursendungen neben ausländischen, mit Untertiteln versehene Programme.
Folgende Waren können von Jugendlichen über 15 Jahre zollfrei auf die Färöer mitgeführt werden: 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 50 g Parfum und 3 kg Süßwaren. Personen über 18 Jahre können zudem noch 1 l Spirituosen und jeweils 2 l Wein und Bier
zollfrei einführen mitgebrachte Angelgeräte müssen desinfiziert werden. Außerdem ist es generell verboten, Tiere auf die Färöer mitzubringen. Das gleiche gilt für Getränke in Einwegflaschen oder Dosen, da auf den Inseln nur Mehrwegflaschen verkauft werden.
Für die Einreise ist ein Personalausweis (EU-Bürger) bzw. ein gültiger Paß erforderlich, um bis zu drei Monaten auf den Färöern bleiben zu können.
| Name | Straße | Ort | Fax | Tel. | |
|---|---|---|---|---|---|
| Dänisches Fremdenverkehrsamt | Glockengießerwall 2 | 20095 Hamburg | 040/320210 | 32021111 | Daninfo@t-online.de |
| Färöisches Fremdenverkehrsamt |
Ferðaráð Føroya, Gongin, PO Box 118 |
FR-110 Tórshavn | 316055 | 310858 | tourist@tourist.fo |
| Deutsch-Färöischer Freundeskreis, erreichbar über seinen 2.Vorsitzenden: Ulrich Garske | Grabenstr. 36 | 48599 Gronau | 02562/20406 | ||
| Smyril-Line, zu erreichen unter: J. A. Reinecke | Jersebeker Straße 12 | 22941 Bargteheide | 04532/6519 | 24143 | |
| NORDIS, Buch- und Landkartenhandel | Postfach 100343 | 40767 Monsheim | 02173/56665 |
Dänische Vertretungen
| Ort | Straße | Tel. | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| FR-100 Tórshavn | Dalavegur 8 | 00298/12094 | |
| 53111 Bonn | Pfälzer Str. 14 | 0228/729910 | Botschaft |
| 14195 Berlin | Bitterstr. 23 | 030/8324001 | Militärmission |
| 28195 Bremen | Schlachte 15-18 | 0421/17681 | |
| 40223 Düsseldorf | Sternwartstr. 54 | 0211/392035 | |
| 24937 Flensburg | Nordergraben 19 | 0461/23305 | Generalkonsulat |
| 60487 Frankfurt/Main | Am Leonhardsbrunn 20 | 0611/770391 | Generalkonsulat |
| 20148 Hamburg | Heimhuder Str. 77 | 040/447057 | Generalkonsulat |
| 30175 Hannover | Schiffgraben 55 | 0511/311231 | |
| 24103 Kiel | Kehdenstr. 26 | 0431/9804150 | |
| 23554 Lübeck | Fackenburger Allee 67 | 0451/41603 | |
| 80539 München | Maximilianstr. 22 | 089/220441 | Generalkonsulat |
| 70173 Stuttgart | Bolzstr. 6 | 0711/290137 |
Weiterführende Informationen bietet auch der Deutsch-Färöische Freundeskreis. Ich stehe aber auch gerne für Fragen jeglicher Art zur Verfügung. Mailt einfach an webmaster@onkel-tommy.de.
| Erstelldatum | : 25.08.1999 |
| letzte Änderung | : 11.05.2003 |